Atbash-Chiffre
Spiegelt das Alphabet: aus A wird Z, aus Z wird A — Verschlüsseln und Entschlüsseln in einem Schritt.
Verwandte Tools
Atbash-Chiffre
Atbash gehört zu den ältesten überlieferten Chiffren. Sie spiegelt schlicht das Alphabet: aus A wird Z, aus B wird Y, aus C wird X, und so weiter. Hebräische Schreiber nutzten sie schon vor mehr als zweitausend Jahren — der Name selbst buchstabiert den Tausch, zusammengesetzt aus den Paaren Aleph–Taw und Beth–Schin, also dem ersten und letzten sowie dem zweiten und vorletzten Buchstaben des hebräischen Alphabets. Füge beliebigen Text ein und das Tool wendet denselben Spiegel live auf das lateinische Alphabet an.
Gespiegelt werden nur die sechsundzwanzig Buchstaben des lateinischen Grundalphabets, ihre Groß- und Kleinschreibung bleibt erhalten — aus HALLO wird SZOOL und aus hallo szool. Alles andere läuft unverändert durch: Umlaute und das ß, Ziffern, Satzzeichen, Emoji und nichtlateinische Schriften kommen genau so heraus, wie sie hineingingen. Weil die Zuordnung vollkommen symmetrisch ist, sind Verschlüsseln und Entschlüsseln dieselbe Operation. Schicke den Geheimtext noch einmal durch das Tool und der Ausgangstext steht wieder da — deshalb gibt es keinen Richtungsschalter, ein Knopf erledigt beides.
Diese Symmetrie macht Atbash beliebt für Rätseljagden, Geocaching-Hinweise, Escape Rooms, CTF-Aufwärmaufgaben und den Kryptografie-Unterricht. Ein Schutz ist die Chiffre nicht: sie hat genau einen festen Schlüssel, wer das Muster erkennt, liest die Nachricht sofort. Eine verschiebbare Variante bietet das ROT13-Tool; Text, der wirklich geschützt gehört, verschlüsselst du mit einem Passwort.
Alles läuft lokal in deinem Browser — nichts wird hochgeladen, die Seite funktioniert auch offline. Die Bilanz unter der Ausgabe zählt die gespiegelten Buchstaben; kopiere das Ergebnis, lade es als .txt-Datei herunter oder schicke es zurück in die Eingabe und spiegle erneut.