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Vigenère-Chiffre

Verschlüssle und entschlüssle Text mit der klassischen Vigenère-Chiffre mit Schlüsselwort.

Eingabe

Vigenère-Chiffre

Gib ein Schlüsselwort ein, füge deinen Text ein, und die Vigenère-Chiffre verschiebt jeden Buchstaben um den Wert des zugehörigen Schlüsselbuchstabens — A steht für 0, B für 1 und so weiter, wobei sich der Schlüssel über die ganze Nachricht wiederholt. Stelle die Richtung auf Entschlüsseln, und derselbe Schlüssel macht aus dem Geheimtext wieder das Original. Alles rechnet beim Tippen live mit, du siehst also Buchstabe für Buchstabe zu.

Das Tool ist für die Orte gebaut, an denen die Vigenère-Chiffre heute wirklich vorkommt: Mystery-Caches beim Geocaching, Escape-Room-Rätsel, CTF-Aufgaben, Schnitzeljagden und den Informatikunterricht zur klassischen Kryptographie. Lehrkräfte zeigen damit, warum eine polyalphabetische Verschlüsselung die einfache Häufigkeitsanalyse aushebelt, und Rätsellöser testen in der Entschlüsselungsrichtung Kandidatenschlüssel in Sekunden.

Der Schlüssel besteht nur aus Buchstaben — Ziffern und Symbole darin werden ignoriert, und ein Schlüssel ganz ohne Buchstaben wird gemeldet statt stillschweigend umgedeutet. Die Chiffre arbeitet auf dem Alphabet A–Z: Umlaute wie ä oder ü, Ziffern, Satzzeichen und Emoji werden nie verschoben. Mit „Andere Zeichen behalten" laufen sie an ihrer Stelle durch, ohne den Schlüssel weiterzudrehen; ausgeschaltet entsteht der klassische durchgehende Geheimtext ohne alles andere. „Groß-/Kleinschreibung beibehalten" erhält deine Schreibweise, abgeschaltet gibt es traditionelle Großbuchstaben.

Eine ehrliche Anmerkung: Die Vigenère-Chiffre hieß im 16. Jahrhundert „le chiffre indéchiffrable", ist aber seit 1863 gebrochen und heute ein Rätsel, kein Schutz. Für wirklich Vertrauliches nimm das Text-verschlüsseln-Tool mit echtem AES. So oder so verlässt dein Text nie den Browser — nichts wird irgendwohin hochgeladen.

Häufige Fragen

Wie funktioniert die Vigenère-Chiffre?
Jeder Schlüsselbuchstabe benennt eine Verschiebung: A heißt 0, B heißt 1, bis Z mit 25. Der erste Buchstabe des Texts wird um den ersten Schlüsselbuchstaben verschoben, der zweite um den zweiten, und der Schlüssel wiederholt sich, wenn er aufgebraucht ist. Die Entschlüsselung wendet dieselben Verschiebungen rückwärts an — deshalb braucht es in beide Richtungen exakt denselben Schlüssel.
Ist die Vigenère-Chiffre sicher?
Nein. Sie widerstand drei Jahrhunderte lang, aber Kasiski veröffentlichte 1863 ein allgemeines Bruchverfahren, und moderne Tools knacken kurze Schlüssel in Millisekunden. Betrachte sie als Rätsel und Stück Geschichte. Für alles, was echten Schutz braucht, nimm das Text-verschlüsseln-Tool mit AES-256.
Was passiert mit Umlauten, Ziffern und Satzzeichen?
Die Chiffre verschiebt nur die 26 Buchstaben A–Z. Umlaute wie ä, ö, ü, das ß, Ziffern, Satzzeichen und Emoji laufen unverändert durch und verbrauchen nie einen Schlüsselbuchstaben. Schalte „Andere Zeichen behalten" aus, um stattdessen alles außer Buchstaben zu entfernen.
Warum wird mein Schlüssel abgelehnt?
Der Schlüssel braucht mindestens einen Buchstaben A–Z, denn nur Buchstaben definieren eine Verschiebung. Ziffern und Symbole im Schlüssel werden übersprungen — „k3y!" gilt als „KY". Ein Schlüssel nur aus Ziffern oder Symbolen hat keine Buchstaben mehr und wird gemeldet statt still erraten.
Wird mein Text irgendwo hochgeladen?
Nein. Die Chiffre läuft vollständig in deinem Browser, und weder dein Text noch dein Schlüssel verlässt je dein Gerät.